„Das deutsche Zeitalter der Digitalisierung hat begonnen“

Diplom-Kaufmann und Geschäftsführer der Heilmaier und Heilmaier GmbH, Gregor Heilmaier, plädiert dafür, diese historische Chance für den deutschen Mittelstand jetzt zu nutzen.

Den Trend zur Digitalisierung gibt es schon länger. So lange, dass einige Verantwortliche den Begriff nicht mehr hören können. Während andere noch gar nicht angefangen haben, sich damit zu beschäftigen. Hier liegt eine große Gefahr, denn das deutsche Zeitalter der Digitalisierung hat gerade erst begonnen.

In deutschen Fabriken wird Digitalisierung häufig als Instrument zur Effizienz-­Steigerung gesehen. Deshalb ist der Begriff Industrie 4.0 durchaus treffend gewählt. Viele Unternehmen investieren in die Vernetzung der Produktionsab­läufe. Erste (schutzzaunlose) Roboter kommen bereits heute in kleinen und mittleren Unternehmen zum Einsatz. Dadurch können diese effizienter in bereits bestehenden Märkten agieren.

Um die Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft zu erhalten, ist die stetige Entwicklung neuer Produkte und Märkte genauso wichtig. In diesem Bereich sind die USA (bislang) einsame Weltspitze. Wenn deutsche mittelständische Weltmarktführer also ein wenig amerikanischer denken und neue Geschäftsmodelle ins Auge fassen, eröffnen sich teilweise neue und aus heutiger Sicht revolutionäre Geschäftsmodelle.

Die Digitalisierung betrifft das gesamte Unternehmen: Mit all seinen Prozessen und Abläufen. Sie erfasst jedes Geschäftsmodell und wirkt sich auf die gewohnten Wertschöpfungsketten aus. Im Mittelpunkt sollten dabei die Mitarbeiter und das Personalmanagement stehen. Denn die Menschen mit ihrer Kreativität sind es, die über den Erfolg im digitalen Zeitalter entscheiden.

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